Freitag, 9. November 2018

Endlich mal Kultur!

Nach zwei Tagen am Faulenzen ging es nun endlich mit etwas Kultur los. Nur was macht man eigentlich auf Bali? Es gibt unzählige Reiseführer und Buzzwords, die es schwer machen, sich eine Tour zu überlegen: Strand, Urwald, Tempel, Party, Delfine, Reisterrassen, Kanu Tour, Hinduismus, Kochkurse, Wasserfälle, Surfen, Vulkane, Berge, Seen, View Points - und das ist nur eine kleine Auswahl. Wir wollten zunächst nach Ubud und buchten eine Unterkunft für drei Tage. Für den Tag hatten wir uns einen Guide besorgt, der uns morgens in Sanur im Hotel abholte und in Ubud dann abends absetzen sollte

 Zur geografischen Einordnung: heute von Sanur nach Ubud - der Weg vom Flughafen nach Sanur ebenfalls enthalten

Stopp #1: Batik - weder Begriff noch das Verfahren waren mir geläufig. In einem kleinen Betrieb wird einem gezeigt, wie Textilien entstehen

 Alles Handarbeit

 Erklärungen auf Deutsch  - auf Touristen ist man vorbereitet

 Stopp #2: Celuk Village - Schmuckhandarbeiten

 Stopp #3: ein traditionelles und bewohntes Haus bzw. Grundstück auf Bali - jedes Zimmer ist ein eigenes Haus: Schlafzimmer, Küche etc. Ein Tempel ist ebenfalls vorhanden.

 Eine kleine Führung auf dem Grundstück

 Stopp #4: Galerie mit Kunst

 Stopp #5: Tempel mit entsprechender Kleidung

 Schick

 Gepflegte Anlage

 Stopp #6: Tegenungan Wasserfälle

 Wir waren nicht die einzigen

 ...dennoch sehr sehenswert...

Puhhh, das war schon eine Menge. Die Wege waren alle nicht sehr wert aber in Summe waren wir schon einige Stunden unterwegs. So langsam wurden wir auch hungrig und kehrten in einem Restaurant mit schönem Blick auf eine Reisterrasse ein. Es folgten weitere Stopps auf einer Kaffeeplantage sowie den Tegalalang Reisterrassen. Auf der Kaffeeplantage wurde uns gezeigt, wie der bekannte Luwak Kaffee aufbereitet wird. Das sind die berühmten Kaffeebohnen, der den Luwak Katzen zum Fressen gegeben werden. Diese werde dann relativ unverdaut - aber mit ordentlich Aroma versehen - ausgeschieden und weiterverarbeitet. Die produzierte Ware ist dann auch kein Schnäppchen: im Souvenirladen der Plantage wurde 1 KG Luwak Kaffee für ca. 150 EUR verkauft.

 Gegrilltes und mariniertes Hähnchen

Blick ins Weite

 Stopp #7: Uma Pakel 

 Kaffeebohnen

 Per Hand werden die Bohnen gemahlen

 Und das gab's natürlich auch: riesengroße Schaukeln

 ...da nimmt man schon Fahrt auf...

 Und viele Spots bzw. Requisiten zum Fotografieren

 Dafür darf man dann auch Kaffee und Tee verköstigen. Für 50000 IDR hatte ich auch Luwak Kaffee probiert. Neben uns Tana, unser Fahrer & Guide des Tages.

 Stopp #8: die Tegalalang Reisterrassen - mächtig

So langsam waren wir schon am späten Nachmittag angekommen und nahmen Kurs Richtung Hotel. Dort kamen wir dann auch wenig später an. Wir nächtigten im Meruh Dani Gastaus, zentral aber ruhig in Ubud gelegen. Eine schöne Unterkunft mit zwei gegenüberliegenden Gebäuden mit jeweils 5-8 Zimmern und einem Pool in der Mitte.

 Schöne Begrüßung

Pool

 Kurz mal Ausruhen

Nach etwas herumirren auf der Suche nach einem netten Abendlokal sind wir dann doch im Restaurant um die Ecke eingekehrt. In einem sehr schönen Ambiente wurden indonesische Köstlichkeiten verspeist. Anekdote des Abends: man konnte nur leider mit Bargeld zahlen. Nachdem ich Bargeld abgehoben hatte, vergaß ich meine Karte im Automaten, da wohl zuletzt nach den Scheinen sowie nach der Quittung ausgeworfen. Weg war sie - hatte ich aber kurze Zeit später schon gemerkt und dann auch gleich online gesperrt.
Wir erkundeten dann weiter die Gegend und stießen auf eine gemütliche Bar mit Live Musik. Die Musik war wirklich gut und wurde noch besser, als ein talentierter Gast das Mikro übernahm und die Jungs unterstützte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen